Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen


Sucht ist keine Charakterschwäche
Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen
Song_about_summer/Shutterstock.com

Alkohol ist aus unserer Gesellschaft kaum wegzudenken. Andererseits leiden alkoholkranke Menschen nach wie vor unter einer Stigmatisierung – weshalb Hilfsangebote häufig zu spät oder gar nicht angenommen werden.

Auf psychische und körperliche Abhängigkeitssymptome achten

Alkoholabhängigkeit wird – auch von den Betroffenen selbst – oft als selbstverschuldet oder als Folge einer Charakterschwäche betrachtet. Dr. Andreas Heinz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, widerspricht dieser Auffassung: „Eine Sucht ist eine Krankheit, deren Korrelate im Gehirn nachgewiesen werden können.
So sind gerade die besonders ‚Trinkfesten‘ besonders gefährdet, alkoholabhängig zu werden, da ihnen ein Warnzeichen fehlt, wenn sie zu viel konsumieren – und gerade diese Trinkfestigkeit hat auch erbliche Komponenten.“Personen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, sollten auf Anzeichen einer sich entwickelnden Abhängigkeit achten. Dazu gehören nachlassende Leistungsfähigkeit, Gereiztheit, häufiges Denken an Alkohol und mangelndes Interesse an anderweitigen Dingen. Auch körperliche Entzugserscheinungen wie Schwitzen und Zittern können sich nach einiger Zeit einstellen.

Entzugsbehandlung mit weiterführender Perspektive notwendig

Kommt es zu Abhängigkeitssymptomen und einem zunehmenden Kontrollverlust im Umgang mit Alkohol, ist in der Regel eine pharmako- und psychotherapeutisch basierte Entzugsbehandlung notwendig. Um die Erfolgswahrscheinlichkeit langfristig zu erhöhen, sollte sie immer eine weiterführende Perspektive durch Vermittlung in Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen oder spezifische Therapien beinhalten. Im Falle einer Alkoholabhängigkeit ist Abstinenz das sicherste und erstrebenswerteste Therapieziel.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Grenzwerte

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt für gesunde Erwachsene folgende Grenzwerte: Frauen sollten nicht mehr als ein Glas (0,3 Liter), Männer nicht mehr als zwei Gläser Bier pro Tag trinken. Daneben sei es ratsam, an mindestens zwei Tagen pro Woche gar keinen Alkohol zu trinken.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

Unsere Öffnungszeiten

Mo     08:30 - 13:00 | 15:00 - 18:30
Di       08:30 - 13:00 | 15:00 - 18:30
Mi      08:30 - 13:00 | 15:00 - 18:30
Do      08:30 - 13:00 | 15:00 - 18:30
Fr       08:30 - 13:00 | 15:00 - 18:30
Sa       08:30 - 13:00

News

Wahrheit oder Mythos
Wahrheit oder Mythos

Wie Stechmücken ihre Opfer wählen

Steigende Temperaturen wecken nicht nur bei uns Menschen die Lebensgeister. Ab etwa 10 Grad werden auch Stechmücken wieder aktiv und können so manchen lauen Sommerabend verleiden. Doch wie finden Stechmücken eigentlich ihre Opfer und wie hält man sie sich wirksam vom Leib?   mehr

5 Tipps gegen Herpesbläschen
5 Tipps gegen Herpesbläschen

Von Therapie bis Prophylaxe

Sommerzeit ist Sonnenzeit. Doch leider blühen unter den wärmenden Sonnenstrahlen nicht nur Mensch und Pflanzenwelt auf – auch Herpesbläschen haben dann Hochsaison. Woran das liegt und was Sie dagegen tun können.   mehr

Deo erlaubt, Grillschalen heikel
Deo erlaubt, Grillschalen heikel

Aluminium-Aufnahme reduzieren

Lange wurden aluminiumhaltige Deos verdächtigt, schädlich für den Organismus zu sein. Doch wirklich gefährlich ist nicht die Aluminium-Aufnahme über die Haut, sondern über den Magen.   mehr

Was tun bei Raupendermatitis?
Was tun bei Raupendermatitis?

Eichenprozessionsspinner im Anmarsch

Vielerorts wird vor Eichenprozessionsspinnern gewarnt. Zu Recht, denn die Härchen der Raupen können Juckreiz, Quaddeln und sogar Atembeschwerden auslösen. Hier gibt es Tipps zur Vorbeugung und zur Behandlung der gefürchteten Raupendermatitis.   mehr

Wo Kinder sicher schwimmen
Wo Kinder sicher schwimmen

Gefahrloses Badevergnügen

Sommer, Sonne, Badespaß – das passt zusammen, vor allem in der Ferienzeit. Doch Wasser ist nicht ganz ungefährlich, wie auch dieses Jahr wieder zahlreiche Badetote beweisen. Wo das Risiko für Kinder und Jugendliche besonders groß ist, erklären nun deutsche Kinderärzte.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Sedenquell-Apotheke
Inhaberin Dr. Anne-Christel von Sturmfeder
Telefon 02104/9 44 66
Fax 02104/9 44 67
E-Mail sedenquell-apotheke@t-online.de